Interne Schulung

GEO Agent Training — Modulübersicht

Sieben Module für zwei Marketing-/Business-Stakeholder ohne technischen Hintergrund. Ziel: die Architektur verstehen, Fachbegriffe einordnen, mit Engineering auf Augenhöhe sprechen — und eigene Änderungen am GEO Agent selbständig bis auf eine Preview-URL bringen. Kein Kurs im Programmieren, sondern im Arbeiten mit dem Agent.

Stand: 10. September 2026
fertig gebaut teilweise / Inhalt steht, Umsetzung offen geplant
1

Big Picture: Unsere App verstehen

24 Slides · 3 interaktive HTML-Demos · 2 Einzelslides · gehalten an Tag 1
Fertig
Block 1 Wie funktioniert eine Web App?
Website vs. Web App · Client vs. Server (Teppanyaki-Analogie) · Frontend vs. Backend · Request/Response · GET vs. POST · was beim Button-Klick passiert
Block 2 Unsere Architektur im Detail
Die vier Schichten des GEO Agents · React auf Cloudflare Pages · Supabase Edge Function als Türsteher · n8n als Workflow Engine · Supabase in vier Rollen · Ablauf beim Audit-Start · Monolith vs. Modular · Separation of Concerns · Architektur als Entscheidung
Abschluss Quiz · Glossar · Prework Modul 2 (Web-Developer-Roadmap-Video)
Foliensatz Podcast
2

Foundations: Wie funktioniert das alles wirklich?

43 Slides · vollständig gehalten
Fertig
BlockInhalt
1Internet & Web Basics — Internet vs. Web (Stromnetz) · DNS/IP-Kette · HTTP & HTTPS
2Frontend Technologies — HTML/CSS/JS (Haus-Analogie) · Browser-Rendering · Übung HTML-Seite · Übung DevTools Netzwerk-Tab
3APIs & Datenkommunikation — Was ist eine API (Restaurant) · JSON · Status Codes
4MCP & Markdown — MCP als USB-Prinzip · Markdown · Claude Code + n8n MCP
5Moderne Frontend-Architektur — SPA vs. klassisch · Komponenten & State (Zugabfahrtstafel)
6GitHub & Build Flow — Was ist Git · Repo audit-interface · Code → Live-App · develop → Preview → main
7Security Basics — Secrets & Tokens (Festival-Analogie) · Auth-Flow · Secrets-Landkarte · Security Boundary
Foliensatz Podcast
3

Werkzeuge: Setup & das Claude-Ökosystem

34 Slides · gehalten an Tag 3 und 4
Fertig
SetupDev-Setup abschliessen, geführt über diagnose-und-plugins.md statt über Terminal-Befehle
ÖkosystemClaude Chat · Projects · Artifacts · Claude Code · Cowork · Connectors/MCP — Leitgedanke: immer dasselbe Modell, Unterschied liegt in Kontext und Zugriff
ÜbungenSnippet-Preview-Artifact in Claude Code · Präsentation via /superpowers:brainstorming
EinordnungVergleich Claude / ChatGPT / Gemini über sechs Kriterien — Stärken der anderen offen benannt · zehn SEO-Skills im Überblick
Foliensatz Podcast
4

Plattform-Deep-Dive

Gehalten
Fertig

Ein einzelner Audit-Request als roter Faden quer durch alle Plattformen: wo er entsteht, wo er verarbeitet wird, wo er landet und wo man ihn im Fehlerfall wiederfindet.

GitHubRepo-Struktur von audit-interface · Commits und Branches lesen · Pull Requests · wo der Build startet
CloudflarePages-Projekt · Preview- vs. Production-Deployment · Build-Logs · was passiert nach dem Merge
SupabaseTabellen und RLS · Auth-Nutzer · Edge Function und ihre Logs · Realtime-Kanäle · Storage
Roter FadenEin Audit-Request von Hand durch alle vier Plattformen verfolgt — vom Klick bis zum Ergebnis in der Tabelle
Foliensatz Podcast
5

Vom Wunsch zum Feature

32 Slides · gebaut und gehalten
Fertig

Der erste Tag, an dem selbst gebaut wird. Jeder bringt ein eigenes Feature bis auf eine echte Preview-URL.

AnforderungWas baue ich?
Vom Wunsch zur prüfbaren Anforderung · vertikal statt horizontal schneiden · die kleinste sichtbare Änderung · wo die eigene Grenze verläuft · fünf Kriterien für ein gutes Übungsfeature · jeder zerlegt sein eigenes Feature schriftlich, danach gegenseitiges Gegenlesen
Git-BlockGit in der Praxis
Die vier Zustände — Arbeitsverzeichnis, Staging, lokales Repo, Remote · was origin bedeutet · Branch als Zeiger, nicht als Ordner · wann gepullt wird · neun Befehle, getrennt in Schauen und Tun · Pannenhilfe für vier Standardsituationen · Übung: Leitplanken in .claude/settings.json
RezeptDas Feature-Rezept in acht Schritten — live vorgemacht
Branch → Kontext → /superpowers:brainstorming → Plan lesen und freigeben → lokal entwickeln → committen und pushen → Preview prüfen → PR nach develop
Hands-onJeder baut sein Feature durch alle acht Schritte, Buddy-Prinzip. Ziel ist eine Preview-URL, die man verschicken kann.
Foliensatz Podcast
6

n8n: Die Workflow Engine

29 Slides · gebaut und gehalten
Fertig
  • Aufbau des Audit-Workflows — welcher Node macht was
  • Nodes, Verbindungen, DataForSEO-Anbindung
  • Das Executions-Log lesen
  • Hands-on Log-Tracing: ein konkretes Audit-Ergebnis zurückverfolgen bis zum verantwortlichen Node oder Prompt
Foliensatz
7

LLMs, Produkte & Agenten

Slidetexte fertig (~24 Slides) · PPTX offen · noch nicht terminiert
Text fertig

Beantwortet direkt die Frage aus dem Team: Warum liefert die Gemini-Web-App bessere Ergebnisse als unser n8n-Workflow — und warum kommen wir da nicht per API ran?

  • Was ein LLM wirklich kann — und was es strukturell nicht kann
  • Modell vs. API vs. Chat-Produkt vs. Agent, erklärt über Motor / Auto / selbstfahrendes Auto
  • Model-Landschaft: dauerhaftes Bewertungsraster statt Momentaufnahme-Ranking
  • Abschlussfrage: Wo würde ein Chat-Produkt im GEO Agent nicht funktionieren?

Alle Begriffe, die in den Modulen vorkommen — 78 Stück in 9 Themenfeldern, je mit einer Erklärung in einem Satz.

Web-Grundlagen

13 Begriffe

Wie das Web überhaupt funktioniert — die Begriffe, auf denen alles andere aufbaut.

BegriffWas es ist
Client / ServerDer Client ist das Gerät, das anfragt, der Server die Maschine, die antwortet — zwei Rollen, nicht zwei Orte.
FrontendAlles, was im Browser läuft und sichtbar ist — die Oberfläche der App.
BackendAlles, was hinter der Oberfläche rechnet, speichert und entscheidet.
Request / ResponseJede Aktion im Web ist eine Frage an einen Server und eine Antwort zurück.
HTTP & HTTPSDie Sprache, in der Browser und Server miteinander reden — bei HTTPS zusätzlich verschlüsselt.
DevToolsDas im Browser eingebaute Werkzeug, mit dem man Requests, Fehler und den Seitenaufbau live mitliest.
Website vs. Web AppEine Website zeigt Inhalte, eine Web App lässt dich etwas tun und reagiert auf deine Eingaben.
GET vs. POSTGET holt etwas ab, POST schickt etwas hin — der Unterschied zwischen Lesen und Auslösen.
Internet vs. WebDas Internet ist das Leitungsnetz, das Web nur einer der Dienste, die darauf laufen.
DNS & IPDie IP ist die Hausnummer eines Servers, DNS das Verzeichnis, das den Namen dorthin auflöst.
Status CodesDie dreistellige Rückmeldung eines Servers: 200 hat geklappt, 404 nicht gefunden, 500 Serverfehler.
Browser-RenderingDer Vorgang, in dem der Browser aus Code eine sichtbare Seite zusammensetzt.
CSR vs. SSREntweder baut der Browser die Seite selbst zusammen oder er bekommt sie fertig vom Server geliefert.

Frontend-Technologien

7 Begriffe

Womit die Oberfläche des GEO Agents tatsächlich gebaut ist.

BegriffWas es ist
HTMLDie Struktur einer Seite — der Rohbau, der sagt, was ein Element ist.
CSSDie Gestaltung — Farben, Abstände, Schriften, Layout.
JavaScriptDie Logik im Browser — alles, was auf Klicks reagiert und Inhalte verändert.
ReactDie Bibliothek, mit der das Frontend aus wiederverwendbaren Bausteinen aufgebaut ist.
KomponenteEin in sich geschlossener Baustein der Oberfläche, der an mehreren Stellen wiederverwendet wird.
StateDer aktuelle Zustand einer Komponente — ändert er sich, zeichnet sich die Oberfläche von selbst neu.
SPA (Single Page Application)Eine App, die einmal geladen wird und danach Inhalte nachlädt, statt bei jedem Klick eine neue Seite zu holen.

Architektur & Schnittstellen

7 Begriffe

Wie die vier Systeme des GEO Agents zusammenspielen — und warum sie getrennt sind.

BegriffWas es ist
ApplikationsschichtenDie vier Ebenen des GEO Agents: Oberfläche, Türsteher, Workflow Engine, Datenhaltung.
API / EndpointDie vereinbarte Schnittstelle, über die ein System einem anderen Daten anbietet, ohne sein Innenleben preiszugeben. Der Endpoint ist die konkrete Adresse dahinter.
Edge FunctionDie kleine Serverfunktion bei Supabase, die Anfragen prüft und weiterreicht — der Türsteher vor n8n.
Workflow EngineDas System, das einen Ablauf Schritt für Schritt abarbeitet — bei uns n8n.
JSONDas Textformat, in dem Systeme strukturierte Daten austauschen.
Monolith vs. ModularEntweder alles in einem System oder mehrere spezialisierte Teile, die zusammenspielen.
Separation of ConcernsJeder Teil des Systems macht eine Sache — deshalb kennt der Browser die n8n-Adresse gar nicht.

Plattformen & Betrieb

10 Begriffe

Wo der GEO Agent tatsächlich läuft und wo man im Fehlerfall nachschaut.

BegriffWas es ist
SupabaseDie Plattform, die für den GEO Agent Datenbank, Login, Realtime und Dateiablage liefert.
Cloudflare PagesDer Dienst, der das Frontend baut und weltweit ausliefert.
BuildDer Schritt, der aus Quellcode die auslieferbare Version der App macht.
DeploymentDas Ausrollen einer gebauten Version auf eine Adresse, die man aufrufen kann.
ProductionDie Umgebung, die echte Nutzer sehen — Fehler dort sind für alle sichtbar.
AuthDie Prüfung, wer jemand ist und was er in der App darf.
n8nDie Workflow Engine, in der die gesamte Audit-Logik des GEO Agents abläuft.
CDN (Content Delivery Network)Ein Netz verteilter Server, das Dateien vom Standort in der Nähe des Nutzers ausliefert.
StorageDie Ablage für Dateien, die nicht in Tabellen passen — Bilder, Reports, Exporte.
DataForSEODer externe Datenanbieter, den der Audit-Workflow für SEO-Rohdaten anzapft.

Git & Zusammenarbeit

9 Begriffe

Wie Änderungen am Code entstehen, geprüft werden und in die App kommen.

BegriffWas es ist
GitDas System, das jede Änderung am Code festhält und mehrere Leute parallel arbeiten lässt.
RepositoryDer Projektordner mitsamt seiner vollständigen Änderungsgeschichte.
CommitEin festgehaltener Stand mit Beschreibung — danach liegt die Arbeit trotzdem noch lokal.
BranchEin Zeiger auf einen Entwicklungsstrang, kein kopierter Ordner.
Pull / PushHolen, was andere geändert haben — und schicken, was man selbst geändert hat.
Pull RequestDer Antrag, eigene Änderungen in einen anderen Branch zu übernehmen, samt Ort für die Diskussion.
Remote / originDas Repo auf GitHub; origin ist nur sein üblicher Spitzname.
GitHubDie Plattform, auf der das Repo liegt und auf der Pull Requests und Builds zusammenlaufen.
Merge-KonfliktZwei Änderungen an derselben Stelle — Git kann nicht entscheiden und fragt nach.

Sicherheit

6 Begriffe

Welche Geheimnisse wo liegen — und warum manche öffentlich sein dürfen.

BegriffWas es ist
SecretsZugangsdaten, die nie in den Code gehören, sondern in die Konfiguration der Plattform.
API KeyEin Schlüssel, der ein System gegenüber einem anderen ausweist.
Anon KeyDer öffentliche Schlüssel der App, der für sich allein noch keine Daten freigibt.
Service Role KeyDer Generalschlüssel, der alle Datenbankregeln umgeht — gehört ausschliesslich auf den Server.
Auth-FlowDer Weg vom Login über den ausgestellten Ausweis bis zur erlaubten Anfrage.
Environment VariablesWerte, die je Umgebung gesetzt werden und deshalb nicht im Code stehen — lokal typischerweise in einer .env-Datei, auf der Plattform in deren Konfiguration.

LLMs & Agenten

9 Begriffe

Was ein Sprachmodell ist, was es nicht ist, und was drumherum gebaut wird.

BegriffWas es ist
PromptDie Anweisung an ein Sprachmodell — die Genauigkeit hier entscheidet über die Qualität der Antwort.
LLMEin Modell, das das jeweils nächste Sprachstück vorhersagt — von sich aus tut es nichts anderes.
AgentEin Modell mit Werkzeugen und einem Auftrag, den es selbständig in Schritten abarbeitet.
KontextfensterDie Menge an Text, die ein Modell gleichzeitig berücksichtigen kann.
TokenDie kleine Texteinheit, in der Modelle rechnen und nach der abgerechnet wird.
System-PromptDie unsichtbare Grundanweisung, die Rolle und Regeln eines Modells vorgibt.
Reasoning / ThinkingEin Modus, in dem das Modell vor der eigentlichen Antwort Zwischenschritte formuliert.
Tool UseDie Fähigkeit eines Modells, externe Werkzeuge aufzurufen, statt nur Text zu erzeugen.
HalluzinationEine flüssig formulierte, aber erfundene Aussage — der Grund, warum Output geprüft wird.

Claude-Werkzeuge & MCP

11 Begriffe

Welches Werkzeug für welche Aufgabe — und wie Claude an unsere Systeme kommt.

BegriffWas es ist
Claude CodeClaude direkt im Repo — liest und schreibt Dateien und führt Befehle aus.
Claude ChatDas Gespräch im Browser, dessen Kontext nur aus dem Chat selbst besteht.
ProjectsEin Chat mit eigener Wissensbasis und Gedächtnis für wiederkehrende Arbeit.
ArtifactsEigenständige Dateien und kleine Apps, die direkt im Chat entstehen.
MCP (Model Context Protocol)Der einheitliche Stecker, über den Claude an externe Systeme wie n8n oder Supabase angebunden wird.
ConnectorEine konkrete Anbindung an ein externes System über MCP.
SkillsHinterlegte Arbeitsanweisungen, die Claude für eine wiederkehrende Aufgabe abruft.
MarkdownEine schlichte Textauszeichnung, die Menschen und Maschinen gleichermassen gut lesen.
CLAUDE.mdDie Datei im Repo, in der die Regeln und der Kontext des Projekts für den Agent stehen.
Slash CommandEin abgekürzter Aufruf im Chat, der einen hinterlegten Ablauf startet.
CoworkAgentisches Arbeiten wie Claude Code, aber für Aufgaben ausserhalb von Code.

Arbeitsweise

6 Begriffe

Wie aus einem Wunsch eine Änderung wird, die man jemandem zeigen kann.

BegriffWas es ist
Anforderung / Definition of DoneDie Beschreibung dessen, was gebaut werden soll, samt einer überprüfbaren Bedingung dafür, wann es fertig ist — so formuliert, dass zwei Personen unabhängig voneinander zum selben Urteil kommen.
Spec & PlanDer geschriebene Plan vor der Umsetzung; eine Korrektur darin ist billig, danach teuer.
Brainstorming-SkillDer geführte Dialog, in dem aus einem Wunsch eine prüfbare Anforderung wird.
Spec Driven DevelopmentErst die Spezifikation schreiben und freigeben, dann bauen — der geprüfte Plan ist die Vorgabe, nicht der Code.
Code ReviewDas Gegenlesen einer Änderung durch jemand anderen, bevor sie übernommen wird.
Test Driven DevelopmentErst den Test schreiben, der fehlschlägt, dann den Code, der ihn erfüllt.

Ablauf für ein neues Feature im Audit-Interface — vom Wunsch bis zur Prüfung auf develop.geo-agent.pages.dev.

Ablauf im Überblick

15 Schritte
#SchrittWas passiertWer
0HotspotWLAN-Verbindung ausserhalb des Swisscom-Netzes starten.Du
1AufräumenAlle offenen Änderungen (rote und grüne Zahlen oberhalb des Textfelds im Chat) von vorher sind gespeichert oder verworfen. Einfach den Agenten fragen: «Hei, kann ich mit einem neuen Feature starten oder sind noch Änderungen offen? PS: der develop-Branch ist normalerweise vor mainDu oder Agent
2Lokale Umgebung starten«Starte die lokale Umgebung» im Chat eingeben, der Agent startet die App auf deinem Rechner. Klappt es über den Chat nicht, ein Terminal öffnen und npm run dev eingeben.Du
3/start-feature <name>Befehl im Chat eingeben. Agent holt den neuesten Stand vom Repo (GitHub) und legt daraus einen eigenen Arbeitsbereich für dein Feature an. Alles Weitere passiert dort.Du
4Durchfragen / Brainstorming-SkillDem Agent sagen, dass er den Brainstorming-Skill starten soll — im gleichen Prompt gleich Kontext mitgeben: was das Feature können soll, für wen, was in Sonderfällen passiert.Agent fragt, du antwortest
5Plan & Spec zeigenAgent schreibt auf, was er vorhat, du sagst ja oder korrigierst. Das Spec/Plan-Dokument ist sehr technisch — so weit wie möglich prüfen.Agent schreibt, du gibst frei
6NachlesenAgent liest die Notizen zu den bestehenden Funktionen, die er anfasst.Agent
7Prüfungen schreibenAgent schreibt zuerst kleine automatische Prüfungen (Tests), die beschreiben, was das Feature können muss. Anfangs schlagen sie fehl — das ist der Sinn (Test Driven Development).Agent
8BauenAgent programmiert das Feature, bis die Prüfungen positiv durchlaufen.Agent
9Agent kontrolliertAgent schaut sich das Ergebnis in der Vorschau an.Agent
10Lokal prüfenDu klickst das Feature in der Vorschau (localhost) durch und sagst dem Agenten, was noch nicht stimmt.Du
11/shipSehen die Änderungen lokal gut aus, mit dem Befehl auf die Testumgebung «develop» pushen. Ein automatischer Prüflauf checkt sie durch — nur wenn alles grün ist, wird übernommen.Du
12WartenDanach richtet sich die Testumgebung automatisch neu ein: Datenbank und Hintergrundfunktionen inklusive. Dauert ein paar Minuten.passiert von allein
13Testumgebung prüfenDu testest das Feature auf develop.geo-agent.pages.dev.Du
14NachbessernStimmt etwas nicht? Dem Agent mitteilen, gemeinsam lokal weiterentwickeln bis alles passt. Danach wieder weiter mit Schritt 11.Du

Was bei /start-feature <name> passiert

  1. Ich schaue, ob noch etwas Unfertiges herumliegt. Wenn ja, halte ich an und zeige es dir. Ich werfe nichts von selbst weg — das entscheidest du.
  2. Ich hole den neuesten Stand vom Team. Damit du nicht auf einer veralteten Version aufbaust.
  3. Ich prüfe, ob dein Stand und der vom Team zusammenpassen. Sind sie auseinandergelaufen, halte ich an und sage Bescheid, statt das stillschweigend zusammenzuschieben.
  4. Ich mache aus deinem Wunschnamen einen technisch gültigen Namen. Umlaute werden ausgeschrieben, Sonderzeichen fliegen raus, Leerzeichen werden zu Bindestrichen:
    • Multi Segment Auditfeature/multi-segment-audit
    • Änderungen Übersichtfeature/aenderungen-uebersicht
  5. Ich lege deinen Arbeitsbereich an und wechsle hinein. Ab jetzt landet alles dort und nicht in der gemeinsamen Version.
  6. Ich sage dir, wie er heisst und auf welchem Stand er aufsetzt.

Sagst du keinen Namen, frage ich nach. Nach aussen sichtbar ist noch nichts — das passiert erst bei /ship.

Subagent vs. Inline Development

Kurzfassung: Eine Sache → inline. Eine Liste von Sachen → Subagent. Im Zweifel inline.

Deine SituationWahl
Ich kann die Aufgabe in einem Satz sageninline
Ein Bug, ein Verhalten, eine Stelle zum Änderninline
Ich will mitlesen und unterwegs eingreifeninline
Ich habe eine nummerierte Liste / einen PlanSubagent
Mehrere getrennte Baustellen (verschiedene Features & Plattformen)Subagent
Es dauert lange und ich will derweil was anderes machenSubagent
Die Trade-offs
inlineSubagent
KontextbudgetFüllt sich über lange Sessions und wird gegen Ende ungenauer.Startet mit leerem Kontext und bekommt eine klare Aufgabe.
SichtbarkeitDu siehst jeden Schritt, korrigierst sofort.Du siehst nur das Ergebnis, Korrektur erst am Schluss.
AblaufStreng nacheinander.Kann Aufgaben gleichzeitig erledigen, gibt aber auch sequentielle Abläufe (Review, Übergabe).
Aufwand pro AufgabeIst schneller bei allen kleinen bis mittleren Aufgaben.Braucht tendenziell länger als inline, liefert aber bessere Qualität durch mehr Checks.